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Besuch beim Verbindungselemente-Spezialisten

Der Arbeitskreis Schule Wirtschaft MK erkundete die Möhling GmbH & Co. KG, ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen aus Altena, das in diesem Jahr sein 175 jähriges Bestehen feiert.

Besuch beim Verbindungselemente-Spezialisten

Der Arbeitskreis Schule Wirtschaft MK erkundete die Möhling GmbH & Co. KG, ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen aus Altena, das in diesem Jahr sein 175 jähriges Bestehen feiert. Auf 40.000 Quadratmetern Produktionsfläche fertigen 432 Mitarbeiter Verbindungselemente für Produkte der Automobil-, Bau- und Elektroindustrie. Die Produkte kommen auch in  Haushaltsgeräten, Sportartikeln und Profiwerkzeugen zum Einsatz. „Wir setzten Anforderungen der Kunden mit qualifizierten Mitarbeitern, kreativen Ingenieuren, eigenem Werkzeugbau und der entsprechenden Fertigungstechnik in die Praxis um“, erklärte Geschäftsführerin Britta Hölper den anwesenden Lehrern und Ausbildern. Dabei ging sie auch auf die Familienfreundlichkeit von Möhling ein: „Bei uns arbeiten viele schon in der 4. Generation im Unternehmen. Wir unterstützen unsere Angestellten durch individuelle Arbeitszeitkonzepte, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.“

 Thomas Sparenberg, Instandhaltungskoordinator, techn. Ausbildungsleitung, stellte den Gästen die Ausbildungsmöglichkeiten des Altenaer Traditionsunternehmens vor: „Bei uns übernehmen die Auszubildenden von Anfang an Verantwortung.“ Während ihrer gesamten Ausbildung verrichten die jungen Leute praxisnahe Tätigkeiten und werden schnell in die Arbeitsprozesse integriert. Neben dem berufsbegleitenden Schulbesuch und der praktischen Ausbildung im Betrieb bietet das Unternehmen diverse Zusatzangebote wie z.B. Prüfungsvorbereitung an. Aktuell bildet Möhling 23 Auszubildende in folgenden Berufen aus: Industriekaufmann/-kauffrau, Industriemechaniker/in Betriebstechnik, Industriemechaniker/in Produktionstechnik,  Mechatroniker/in, Werkzeug-mechaniker/in und  Fachinformatiker/in für Systemintegration. Ausgebildet wird immer für den eigenen Bedarf.

 Trotz der gut aufgestellten Ausbildung, wird es immer schwerer geeignete Bewerber zu finden. „Oft scheitert es schon an einfachsten sozialen Kompetenzen“, sagt Britta Hölper, „Neue Azubis schicken wir deshalb erstmal zum Knigge-Seminar.“ Hier lernen die jungen Menschen Tugenden wie Pünktlichkeit. Daneben lässt sich das Unternehmen eine ganze Menge einfallen, um Schülerinnen und Schüler die Ausbildung bei Möhling schmackhaft zu machen. Neben einer jährlichen Azubifahrt und Werksunterricht bietet Möhling ab diesem Jahr ganz neu die Ausbildung zum Werkstoffprüfer und Technischen Produktdesigner an. „Wir hoffen damit auch junge Frauen für eine gewerbliche Ausbildung zu begeistern“, erklärt Britta Hölper die Beweggründe. Diese Ausbildungsberufe sind bei Mädchen besonders beliebt. MAV-Geschäftsführerin Dr. Bettina Schwegmann stimmte zu: „Uns als Verband ist es besonders wichtig, junge Frauen für technische Berufe zu gewinnen. Oft trauen sie sich zu wenig oder haben falsche Vorstellungen.“